Archiv der ‘2010’ Rubrik

public home V – Kunst gehört nicht nach Duisburg

8. Mai 2010

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public home V – Kunst gehört nicht nach Duisburg
12. +13. Juni 2010
Kunst im privaten Raum
Juliusstr. 18, 47053 Duisburg

Sa 16 Uhr Vernissage, 20 Uhr Livemusik
So 16 – 19 Uhr Ausstellung

David Alcantarà, Lea Bührer, Elisabeth Höller,
Evangelos Koukouwitakis, Barbara Koxholt,
Lukas Loss, Kerstin Müller-Schiel,
Walter Schernstein, Peter Steinebach,
Thomas Seyffert, Ulrike Waltemathe

Sponsoren garantieren zehnfachen Kulturbeirat-Etat für die nächsten 60 Jahre!

1. April 2010

Wie heute bekannt wurde, steigen alle Sponsoren aus dem Museum-Küppersmühle-Schuhkarton-Bilbao-Effekt-Projekt aus, um sich ihrer regionalen Verantwortung zu stellen. Die eingeplanten 40 Millionen Euro sollen im vollen Umfang der freien Szene zur Verfügung gestellt werden. Da diese bisher mit einem Etat von 65.000 Euro pro Jahr arbeiten, würde das Budget (40.000.000/65.000) für über 600 Jahre reichen. Um das Geld in einem sinnvollen Zeitrahmen zu investieren, werden die jährlichen Förderungen durch den Kulturbeirat um das Zehnfache erhöht, so dass immerhin noch 60 Jahre die Gelder gesichert wären. (Um zu gewährleisten, dass die Kreativen die Stadt nicht mit Kunst überkultivieren, werden sie angehalten Kooperationsprojekte mit erfahrenen Bankern einzugehen.)

Kulturhauptstadt-Slum bei FR-Online: Früher baute man Kohle ab, heute Kultur

22. März 2010

Kulturhauptstadt-Slum: Früher baute man Kohle ab, heute Kultur

Weisser Freitag | So haben wir uns die Kulturhauptstadt nicht vorgestellt!

20. März 2010

Am Weissen Freitag, dem 19.03.2010, protestieren die Duisburger Künstler gegen die Sparpläne der Stadt. Ausgangspunkt ist der Hauptbahnhof, wo Manuel Schröder ab 15:00h sein Projekt “99 Positionen” startet. Von hier aus ziehen die Künstler, alle in weisse Overalls gehüllt, durch die Innenstadt zum Rathaus, um ihren Protest bei den Verantwortlichen in der Verwaltung zu manifestieren. Die Aktion steht unter dem Motto: “Kunst bringt Farbe in die Stadt – Kunst braucht Förderung”

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Kunstwettbewerb: Klimazone 2010, Kunsthaus Mülheim

12. März 2010

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KLIMAZONE 2010 ist die Projektplattform auf der das Kunsthaus Mülheim e.V. gefördert von der Menerga GmbH den Kunstwettbewerb Kunst+KlimaKiste ausschreibt:

Klima ist in erster Linie ein meteorologischer Begriff, der alle Wettererscheinungen in einem bestimmten Bereich über einen langen Zeitraum einbezieht, also zunächst die natürlichen Gegebenheiten der Erde erfasste.
Trotz der Einsicht, Klimaveränderungen wahrnehmen zu müssen, ist das Problembewusstsein des einzelnen gering.  Relativierung oder Horrorszenarien je nach Standpunkt von Politik oder Wirtschaft, Wissenschaft oder Medien schieben die Last der Verantwortung in ein globales Gewissen. Die Überdimension macht den Menschen unfähig, die Gefahr als real wahrzunehmen.

Der österreichische Sozialphilosoph und Schriftsteller Günther Anders (1902-1992) nennt dies „Apokalypseblindheit“ und sieht in der Kunst und ihrem freien Gedankenspiel die Möglichkeit und die Aufgabe, Projekte zu entwickeln, die die Situation und ihre Konsequenzen vorstellbar – und fühlbar machen.
Im übertragenen Sinne ist Klima ein Synonym für die an einem Ort herrschenden (sozialen) Lebensumstände oder die eigene Gefühlslage. Dabei sind es nicht nur die Bedingungen, die unser Leben bestimmen, sondern vor allem die Art und Weise wie wir mit ihnen umgehen, unsere Einstellungen, die über unser Glück entscheiden. Für die Kiste steht der Seecontainer.

Jedem Künstler/jeder Künstlerin steht ein See-Container (außen ca. 6 m lang, 2,4 m breit, 2,5 m hoch) zur Verfügung, um eine Position aus dem gesamten Themenbereich Kunst + Klima zu realisieren.

Jury

Findet in der Zeit vom 15. Bis 31. Mai 2010 statt.

Mitglieder der Jury sind:

Prof. Dr. Raimund Stecker (Direktor Wilhelm Lehmbruck Museum)
Dr. Beate Reese (Leiterin Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr),
Anja Bauer (Kuratorin Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr),
Barbara Deblitz (Künstlerin, Kunsthaus Mülheim e.V.) und
Alexander Voß (Künstler, Kunsthaus Mülheim e.V.)

e-mail: kunsthaus-mh@web.de  www.kunsthaus-mh.de

Hier die Infos als PDFs:

KunstKlima_Anmeldeformular

KunstKlima_Ausschreibungsbestimmungen

KunstKlima_konzept

Kunst+KlimaKiste
Projekt-Wettbewerb für KünstlerInnen
ist die Projektplattform auf der das
Kunsthaus Mülheim e.V. gefördert von der
Menerga GmbH den Kunstwettbewerb Kunst+KlimaKiste ausschreibt:
Klima ist in erster Linie ein meteorologischer Begriff, der alle Wettererscheinungen in
einem bestimmten Bereich über einen langen Zeitraum einbezieht, also zunächst die
natürlichen Gegebenheiten der Erde erfasste.
Trotz der Einsicht, Klimaveränderungen wahrnehmen zu müssen, ist das
Problembewusstsein des einzelnen gering. Relativierung oder Horrorszenarien je nach
Standpunkt von Politik oder Wirtschaft, Wissenschaft oder Medien schieben die Last der
Verantwortung in ein globales Gewissen. Die Überdimension macht den Menschen
unfähig, die Gefahr als real wahrzunehmen.
Der österreichische Sozialphilosoph und Schriftsteller Günther Anders (1902-1992) nennt
dies „Apokalypseblindheit“ und sieht in der Kunst und ihrem freien Gedankenspiel die
Möglichkeit und die Aufgabe, Projekte zu entwickeln, die die Situation und ihre
Konsequenzen vorstellbar – und fühlbar machen.
Im übertragenen Sinne ist Klima ein Synonym für die an einem Ort herrschenden
(sozialen) Lebensumstände oder die eigene Gefühlslage. Dabei sind es nicht nur die
Bedingungen, die unser Leben bestimmen, sondern vor allem die Art und Weise wie wir
mit ihnen

Ruhr Kunst Museen: Begeisterung ansteckend

8. März 2010

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Es ist, was es ist“, Detail aus Werbeflyer,  2010, Ruhr Kunst Museen

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DerWesten: Kultur-Kürzungen abgeschmettert

3. März 2010

Laut derWesten sind fast alle geplanten Streichungen im Kulturbereich der Stadt Duisburg vom Tisch. Die freie Szene und der Kulturbeirat  sollen gesichert sein:

http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Kultur-Kuerzungen-abgeschmettert-id2667259.html

Aber Vorsicht:  Wenn es zu schön ist, um wahr zu sein, ist es zu schön um wahr zu sein.

Künstlerisch tätige ALG II EmpfängerInnen von ARGE SODA gesucht!

1. März 2010

Durch Twitter bei OB2010.de gefunden: “Künstlerisch tätige ALG II Empfängerinnen und Empfänger von ARGE SODA gesucht! Als Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr 2010 plant die ARGE SODA in Kooperation mit der städt. Beschäftigungsförderungsgesellschaft BFO ein innovatives Projekt. Im „Kulturraum“ sollen interessierte und geeignete erwerbsfähige Hilfebedürftige aus Oberhausen, die kreativ und künstlerisch tätig sind, gefördert werden…”

Mehr Infos:

http://www.ob2010.de/2010/02/ein-kulturraum-fur-die-hauptstadt/

ruhr.2010 newsletter wirft Fragen auf

1. März 2010

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Prof. Dr. Oliver Scheytt und Rainer Bierwirth präsentieren hintergründig ihr Herrengedeck 2010.

Welcher typische Ruhrgebietswinzer den Wein produziert, erfährt man, wenn man dem Newsletter vertraut und “/Mehr” anklickt:

“ESSEN GENIESSEN präsentiert aktuell das Kulturhauptstadt-Menü aus den typischen Ruhrgebietsprodukten. Dazu gehört, neben den regionalen Pils-Sorten, auch der Wein. Unter eine Vielzahl von Weingütern und Sektherstellern fiel die Wahl dabei auf drei Güter: In der Pfalz präsentiert Reichsrat von Buhl einen 2009er Weissburgunder QbA trocken und aus dem badischen Markgräflerland hat sich das Weingut Blankenhorn mit seinem Spätburgunder Rotwein QbA trocken durchgesetzt. Beide renommierte Winzer sind VDP Prädikatsgüter. Dem Sekthaus Schloss Affaltrach aus Württemberg fiel ebenfalls mit einem weißen Sekt trocken und einer Flaschengärung Riesling extra trocken die Ehre zu, 2010 offizieller Sekt der Kulturhauptstadt und damit Lieferant von ESSEN GENIESSEN zu sein.”

Zu finden: RUHR.2010 genießen: Wein und Sekt zur Kulturhauptstadt

Und last but not least: wer liefert die offizielle Kulturhauptstadtkuckucksuhr?

ERSTER ‘CALL FOR PROJECTS’: E-CULTURE FAIR 2010

25. Februar 2010

ERSTER ‘CALL FOR PROJECTS’:
E-CULTURE FAIR 2010 IN DORTMUND, 23 – 25. AUGUST 2010.
DEADLINE FÜR BEWERBUNGEN: 20. MÄRZ 2010.

Stellen Sie Ihre Projekte aus den Bereichen Neue Medien, Medienkunst und Kreativwirtschaft im Rahmen der E-Culture Fair 2010 in Dortmund vor.

Was ist die E-Culture Fair?
Die E-Culture Fair ist eine Kombination aus Ausstellung, Präsentationen, Workshops und einem offenen Kunstlabor. Sie bietet die Möglichkeit, ein internationales und regionales Publikum anzusprechen, bestehend aus Kreativen, Künstlern, Entwicklern und möglichen Partnern für zukünftige Kooperationen. Einzigartiges Merkmal der E-Culture Fair ist die Verknüpfung von Projekten aus den innovativen und kreativen Bereichen von Medienkunst, Design und Forschung.

E-Culture verstehen wir als…

einen seit Ende der 1990er Jahre zuerst in den Niederlanden eingeführten Begriff, der die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Produktion, Distribution und Präsentation von Kultur bezeichnet. Das Internet und die digitalen Medien haben Einfluss auf die Art und Weise, in der Künstler sich ausdrücken; auf die Art und Weise wie Bibliotheken der Öffentlichkeit ihre Informationen vermitteln; auf den Umgang der Massenmedien mit Information, öffentlichen Diskussionen und kulturellen Inhalten; und auf die individuelle Nutzung von Medien. Mit E-Culture sind alle Formen des Ausdrucks, der Reflexion und der Teilhabe im Bereich des Digitalen gemeint.
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not2010 sendet SOS auf Twitter

22. Februar 2010

not2010_400

http://not2010.posterous.com/

oder

http://twitter.com/notzwanzigzehn

iTourist Information zu => RUHR.VISITORCENTER auf

11. Februar 2010

diesunddas_170-2_400

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Ausschreibung ArtFairNRW

10. Februar 2010

ArtFairNrw

ArtFairNrw 2010
Kunstmesse
in der Mercatorhalle in Duisburg
Plattform für zeitgenössische Kunst mit Qualität

5. Juni 2010 – 6. Juni 2010

Hier ist der Flyer zur ArtFairNrw Veranstaltung:

flyerartfairnrw

Interessierte Künstler können sich auf der Website des Veranstalters:

www.klbgr.com

per E-Mail: art@klbgr.com

oder klassisch informieren:

Telefon 0203 – 604 57 67

ruhr.2010 völlig abgehoben? Flugzeugaufkleber?

8. Februar 2010

http://www.du2010.de/allgemein/air-berlin-startet-mit-duisburger-ruhr-2010-logo-nach-madeira

Was soll das? Wer soll mit diesem Aufkleber umworben werden? Supermann? Tauben, die neue Denkmäler suchen?

Ausschreibung NIEDERRHEINISCHE KUNSTMESSE WESEL 2010

8. Februar 2010

NIEDERRHEINISCHE KUNSTMESSE WESEL 2010
17. bis 19. September Preussen Museum Wesel

Die Messe ist nur für professionell arbeitende Künstler.

Hier ist der Bewerbungsbogen (Anmeldung bis zum 10. Mai):

Niederrheinische KUNSTMESSE WESEL 2010